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Verbandsgemeinde Winnweiler Aktuell

09.01.2017 Kategorie: Rathaus Aktuell

Bericht zum Neujahrsempfang am 06.01.2017 in Wartenberg-Rohrbach


Bürgermeister Rudolf Jacob blickte auf die Aufgabenschwerpunkte des Jahres 2017 voraus und zog eine positive Bilanz für das gerade zu Ende gegangene Jahr

Ortsbürgermeisterin Dagmar Schneider-Heinz stellte den zahlreichen Gästen die Ortsgemeinde Wartenberg-Rohrbach vor

Zahlreiche Gäste waren der Einladung zum Neujahrsempfang gefolgt

Ortsbürgermeisterin Dagmar Schneider-Heinz und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Winnweiler zeigten sich erfreut, dass –wie jedes Jahr – wieder viele Bürgerinnen und Bürger den Weg zu der „Auftaktveranstaltung“ für das „Neue Jahr“ gefunden haben.
Traditionsgemäß eröffnete die einladende Ortbürgermeisterin mit ihrer Ansprache den diesjährigen Neujahrsempfang und stellte die Gemeinde kurz vor.  Sie dankte allen örtlichen Helferinnen und Helfern für die Vorbereitung und  Durchführung der heutigen Veranstaltung, den Wartenberg-Rohrbacher Sternsingern unter der Leitung von Frau Angelika Krispin und der Gruppe „Tanz Dich fit“ unter der Leitung von Gabriele Hillenbrand und einiger Turnerkinder des TV Wartenberg-Rohrbach für die Gestaltung des Rahmenprogramms. Für das leibliche Wohl sorgte auf ehrenamtlicher Basis Verena Weirauch.

Bürgermeister Jacob konnte neben den zahlreichen Gästen aus den kommunalen Gremien, Vertreter der Kirchen, den Vereinen und der beheimateten Wirtschaft  besonders MdB Xaver Jung, MdL Jaqueline Rauschkolb, Landrat Winfried Werner, US Air Force Brigadegeneral Richard G. Moore jr mit Ehefrau, Oberstabsfeldwebel Aaron D. Bennett mit Ehefrau und Firechief der Air Base Ramstein Tony Rabonza namentlich begrüßen.
 „Die weltpolitische Lage“, so der Bürgermeister, „hat uns im vergangenen Jahr einiges abverlangt und beschert, mit dem wir vor Jahren so nicht gerechnet hätten. Die weltpolitische Lage ist durch den Brexit, die Wahl eines nicht nur politisch nicht berechenbaren Seiteneinsteiger zum US-Präsidenten, die diversen  islamistisch motivierten Terroranschläge, die Entwicklung in der Türkei, die immerhin ein NATO-Partner ist, und die zahlreichen Krisenherde, die wiederum zu weltweiten Flüchtlingsbewegungen geführt haben, weiter aus dem Gleichgewicht geraten.“

Die Entwicklungen haben auch Auswirkungen bis hinunter auf die  kommunale Ebene. Zum Beispiel wurden in der VG Winnweiler 148 Asylbewerber (Stand: 31.12.2016) aufgenommen, die aus verschiedenen Gründen ihre Heimat verlassen haben.
Nach diesem kurzen Blick über die Grenzen der Verbandsgemeinde Winnweiler hinaus, gab der Bürgermeister einen Vorschau auf das, was die Verbandsgemeinde Winnweiler und ihre 13 Ortsgemeinden betrifft. An erster Stelle nannte der Bürgermeister die Entscheidung des Verbandsgemeinderates, das Freibad Winnweiler umfassend zu sanieren, Barrierefreiheit herzustellen und darüber hinaus in die Attraktivitätssteigerung zu investieren. Die notwendigen Investitionen sind mit 4 Millionen Euro veranschlagt. Momentan ist das Büro Obermayer aus Kaiserslautern damit beschäftigt, die Planung voranzubringen, damit diese mit den Fachbehörden abgestimmt und ein Zuschuss beantragt werden kann. Sobald die Planung einen entsprechenden Stand erreicht hat, wird diese in einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert und auch nochmal mit den interessierten Bürgerinnen und Bürgern erörtert. Danach wird ein Bauzeitenplan aufgestellt, der so gestrickt sein soll, dass es zu keinem Totalausfall einer Badesaison kommen wird.
Der Investitionsschwerpunkt der VG Winnweiler liegt auch im kommenden Jahr im Bereich des Ortsstraßenausbaues, jeweils kombiniert mit Wasser, Kanal und Leerrohrverlegung für die Breitband-Erschließung. In der Ortsgemeinde Münchweiler fehlt bei der Ausbaumaßnahme Ringstraße/Alsenbrücker Straße nur noch die Deckschicht der Fahrbahn. Diese wird, sobald die Witterung es zulässt, eingebaut. In Börrstadt sind die gleichen Arbeiten in der Siedlerstraße ebenfalls bis auf die Deckschicht der Fahrbahn abgeschlossen. Im Frühjahr wird dort noch die kleine Seitenstraße „Im Eck“ ausgebaut. Die Kosten dort betragen in der Summe 0,7 Millionen Euro. Im Frühjahr beginnen die Ausbaumaßnahmen in der Industriestraße in Winnweiler, wo für Straße, Wasser und Kanal rund 1,05 Millionen Euro veranschlagt sind. Im Rahmen dieser Baumaßnahme wird auch ein Nadelöhr in der Löschwassserversorgung der Industriestraße entlang der L 390 beseitigt. Hier wird mit Gesamtinvestitionen von 1,05 Millionen Euro gerechnet. In diesem Zuge werden auch die Anschlüsse für Wasser und Kanal zum geplanten Gewerbegebiet „Schäferdell“ in der Ortsgemeinde Lohnsfeld mit vorgesehen.
Ebenfalls im Frühjahr beginnt die Baumaßnahme „Marienthaler Straße“ in der OG Steinbach, die mit 850.000,- € veranschlagt ist.
In Winnweiler-Hochstein wird eine neue Wasserleitung verlegt und der Kanal saniert. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird auch eine neue Deckschicht für die Straße eingebaut. Hierfür sind in der Summe 410.000,- Euro eingeplant.
Da absehbar ist, dass Wasser, Kanal- und Straßenbau auch künftig ein Aufgabenschwerpunkt für die VG sein wird, stellt die VG zum 01.04.2017 eine Ingenieurin ein, die die Planungen und Baumaßnahmen koordinieren und überwachen wird.
Neben diesen Investitionen im Straßen-, Kanal- und Wasserbereich sind nach Meinung der örtlichen Gremien die Investitionen in die Bildungseinrichtungen für die Zukunft unserer Kinder. Auch hier werden wird im Jahr 2017 Einiges, was bereits begonnen ist, zu Ende gebracht bzw. neu angefangen.
Die derzeitige laufende Generalsanierung der Grundschule Alsenbrück-Langmeil und der Start der Sanierung der Kita Münchweiler sind ein Indiz dafür.       
Eine weitere Baumaßnahme  wird im Frühjahr in der Ortsgemeinde Münchweiler der Neubau eines Feuerwehrhauses mit 2 Stellplätzen und entsprechenden Funktionsträumen sein.

Bei der Feuerwehr gibt darüber hinaus Investitionen im Bereich Neu- und Ersatzbeschaffung von Löschfahrzeugen und der Umstellung des Funkes auf Digitaltechnik.
Der Verbandsgemeinderat gab ebenfalls ab dem Haushaltsjahr v2017 „grünes Licht“ für die Einstellung eines hauptamtlichen Wehrleiters. Die VG Winnweiler nimmt mit dieser Weichenstellung, gemeinsam mit wenigen anderen im Lande, eine Vorreiterrolle ein. Der Bürgermeister ist fest davon überzeugt, dass in den nächsten Jahren zahlreiche weitere Verbandsgemeinden diese Weichenstellung ebenfalls vornehmen werden, um den steigenden, berechtigten Ansprüchen und Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden, aber auch um bessere Rahmenbedingungen für den Erhalt des ehrenamtlichen Engagements in diesem Bereich zu schaffen. Am 01.02.2017 wird Christian Füllert, der vielen ja aus seinen Ehrenämtern als stv. KFI und Wehrführer der FF Winnweiler bekannt ist, von der BF Wiesbaden zur VG Winnweiler versetzt, um bei der VG Winnweiler seinen Dienst als hauptamtlicher Wehrleiter anzutreten.
Dem Landkreis dankte Bürgermeister Jacob für die Schaffung einer Rettungswache mit Katastrophenschutzzentrum in Winnweiler; das Provisorium der Unterbringung des Rettungsdienstes in der Feuerwache in Winnweiler, das seit November 2014 besteht, wird damit im Laufe des Jahres 2018 ein Ende finden.
Der Kreis wird auch die K 39 zwischen Sippersfeld und Langmeil ausbauen. Hierfür haben sich der Sippersfelder OB Uli Kolb und Jacob auch auf Kreisebene immer wieder eingesetzt. Außerdem investiert der Kreis über 600.000,- € in das Wilhelm-Erb-Gymnasium.

Zum Schluß seiner Ansprache sprach der Bürgermeister die beiden Wahltermine in 2017 an. Am 07. Mai 2017 wird der Nachfolger von Winfried Werner als Landrat gewählt. Im September steht die Bundestagswahl auf dem Programm. Er werde jede Gelegenheit zum Appell nutzen, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen und vor allen Dingen nicht vermeintlich einfachen Wahrheiten Glauben zu schenken. Es ist seiner Meinung nach für Deutschland unglaublich wichtig, dass stabile, verlässliche Mehrheiten, orientiert an der politischen Mitte  erhalten bleiben und jeglicher Extremismus, egal ob von links oder rechts, dem Land und seiner Bürgerinnen und Bürger schadet.

(Text: Th. Jung/Fotos: NoBi)


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