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Verbandsgemeinde Winnweiler Aktuell

26.06.2019 Kategorie: Rathaus Aktuell

Auszeichnung für Werner Rasche: Verdienstmedaille des Landes würdigt Engagement


v.l.n.r.: Bürgermeister Rudolf Jacob, SGD Süd-Präsident Hannes Kopf, Werner Rasche und Landrat Rainer Guth

Für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement zur Förderung der Gemeinschaft erhielt Werner Rasche aus Winnweiler die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz. In einer Feierstunde im Kreishaus überbrachte Prof. Dr. Hannes Kopf, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd, die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer verliehene Auszeichnung. In seiner Laudatio zeigte sich der SGD-Präsident beeindruckt vom Engagement Werner Rasches, das weit über das Übliche hinausgehe.

Werner Rasche, Jahrgang 1941, stammt aus Winnweiler, wo er heute noch lebt. Seine Verdienste um die Gemeinschaft lassen sich nur streifen: Als CDU-Mitglied gehörte er vierzig Jahre lang ohne Unterbrechung dem Ortsgemeinderat Winnweiler an, war von 1999 bis 2014 Mitglied des Ver-bandsgemeinderats und von 1995 bis 2009 im Kreistag. "Bei einem so lang-jährigen Engagement muss man davon ausgehen, dass die Familie dahintersteht", bemerkte Prof. Dr. Kopf und dankte Vera Rasche dafür, dass sie die Aktivitäten ihres Mannes mittrage und durch eigenen Einsatz unterstüt-ze.
Neben seinem politischen Mitwirken auf allen kommunalen Ebenen bringt sich Werner Rasche auf vielfältige Weise zivilgesellschaftlich und regionalgeschichtlich ein. Er kann tatkräftig anpacken, ist aber aufgrund seiner langjährigen Berufstätigkeit im Notariat auch prädestiniert für anspruchsvolle formale Angelegenheiten. So ist er Mitbegründer des Vereins "Museum Winnweiler – Jüdisches Museum der Nordpfalz", dem er seither genauso vorsteht wie der "Rudi und Elisabeth Börzel-Stiftung" und dem damit verbundenen Fotomuseum Winnweiler.

Bürgermeister Rudolf Jacob betonte, Werner Rasche sei ihm oft ein wertvoller Berater in historischen Fragen und seine Bedeutung für Winnweiler sei "nicht hoch genug zu bewerten". In Anerkennung dieser Verdienste war ihm bereits im Jahr 2016 die Ehrenbürgerwürde seiner Heimatgemeinde verliehen worden.
Landrat Rainer Guth begrüßte, dass die Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements in solchen Ehrungen sichtbar wird. Durch den Dank tue der Einsatz beiden Seiten gut und würde dadurch zur Win-Win-Situation, so der Kreischef weiter.
Bei alledem bleibt Werner Rasche bescheiden und zurückhaltend. Ihn freut die Auszeichnung vor allem deshalb, weil sie anderen zeige, dass Ehrenamt auf allen politischen Ebenen geschätzt würde. Was er tue, betrachte er "als seine Pflicht, denn jeder Mensch soll das einbringen, was er leisten kann", ist Werner Rasche überzeugt.

Hintergrund (aus dem Landesgesetz vom 6. Februar 1996, Quelle: Landesregierung RLP):
Die Verdienstmedaille ist eine heraus-gehobene Ehrung für solidarisches Handeln und Gemeinsinn im Ehrenamt. Die Ministerpräsidentin verleiht diese Auszeichnung an Menschen, die sich in besonderem Maße ehrenamt-lich in Bereichen des gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und sportlichen Lebens oder im Naturschutz, in der Kommunalpolitik, in der Wirt-schaft oder in den Gewerkschaften engagiert haben. Ihre Leistungen sollen mit der Verdienstmedaille anerkannt und beispielhaft herausgestellt werden.


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