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Verbandsgemeinde Winnweiler Aktuell

24.10.2018 Kategorie: Rathaus Aktuell

Stationierung des Rettungshubschraubers bringt deutliche Verbesserung der Notarztversorgung in der VG Winnweiler


"Air rescue Pfalz" im Hof vor der Feuerwache Winnweiler


Seit dem 22.10.2018 ist der Rettungshubschrauber der Johanniter, der unter dem Namen "Air rescue Pfalz" geführt wird, in Sembach stationiert. In ca. vier Wochen soll der endgültige Standort am Flugplatz Imsweiler bezogen werden.

Mit der Stationierung des RTH, der nach Beendigung des einjährigen Probebetriebs den die für Rettungshubschrauber übliche Bezeichnung "Christoph XX" erhalten soll, wird die Notarztversorgung und Notfallrettung in der Verbandsgemeinde Winnweiler und der Westpfalz insgesamt deutlich verbessert. Die Flugzeit, sowohl von Sembach als auch von Imsweiler aus, in die VG Winnweiler beträgt unter einer Minute. Mit dem nachtflugtauglichen Hubschrauber, dem einzigen, der in Rheinland-Pfalz diese Eigenschaft hat, sollen sowohl Intensivtransporte zwischen den vier Standorten des Westpfalzklinikums durchgeführt, als auch Rettungseinsätze geflogen werden. Dass der Rettungshubschrauber tatsächlich auch bei Dunkelheit eingesetzt werden kann, bedarf es einer Genehmigung des Landes, bis zu deren Vorliegen etwa ein Jahr veranschlagt wird. Die Landesregierung hat bislang alle Initiativen, in der Westpfalz einen Rettungshubschrauber zu stationieren, abgelehnt. Für die Stationierung des "Air rescue Pfalz" hat es einer solchen Genehmigung nicht bedurft, da der Hubschrauber primär als Intensiv-Transporthubschrauber zwischen den vier Standorten des Westpfalzklinikums vorgesehen ist. Bei Notfällen kann und muss er allerdings von der Integrierten Leitstelle auch für die Notfallrettung koordiniert werden. Dass dies nun möglich ist, ist auf eine Initiative von Landrat Rainer Guth zurückzuführen, der als stv. Aufsichtsratsvorsitzender des Westpfalzklinikums diese Variante ins Gespräch gebracht und angeschoben hat. Seine Kollegen aus Kusel, dem Landkreis und der Stadt Kaiserslautern haben diese Initiative unterstützt, was beweist, dass man gemeinsam, durchaus auch gegen Widerstand aus Mainz, etwas erreichen kann.

Am zweiten Tag seiner Präsenz flog der "Air rescue Pfalz" gleich einen Einsatz mit einem internistischen Notfall in Winnweiler. Dazu landete der Hubschrauber im Hof der Feuerwache. Der Einsatzort befand sich keine hundert Meter von der Feuerwache entfernt. Wäre der Einsatzort weiter entfernt gewesen und hätte dort kein geeigneter Landeplatz zur Verfügung gestanden, wäre der Notarzt und der Rettungsassistent, die zusammen mit dem Piloten die Besatzung bilden, von der Feuerwehr zum Einsatzort gefahren worden. Durch die Beschäftigung eines hauptamtlichen Gerätewartes und eines hauptamtlichen Wehrleiters, die auch beide die Qualifikation eines Rettungssanitäters haben, ist in der überwiegenden Zeit die Feuerwache in Winnweiler mit Personal besetzt. Sollten beide einmal nicht da sein, stehen in der Verwaltung, die sich ja in kurzer Entfernung zur Feuerwache befindet, weitere Feuerwehrangehörige zur Verfügung, die den Transport der RTH-Crew zum Einsatzort gewährleisten.

Das Bild zeigt den "Air rescue Pfalz" im Hof vor der Feuerwache Winnweiler während seines Einsatzes am 23.10.2018


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