Ausflugsziele, Kultur und Natur!
Ausflugsziele

Lust auf Bergbau? – Die Bergbauerlebniswelt Imsbach
In der Pfalz kann der Bergbau auf eine lange Tradition zurückblicken, in einigen Gebieten nachweislich bis in die keltische Zeit. Im Pfälzischen Bergbaumuseum und in den beiden Besucherbergwerken "Weiße Grube" und "Grube Maria" im ehemaligen Bergmannsdorf Imsbach ist die Vielfalt der Bodenschätze zu bestaunen, die hier in den vergangenen zwei Jahrtausenden gewonnen wurden. Drei montan-historische Rundwanderwege können ganzjährig auf eigene Faust oder bei geführten Touren erkundet werden.

GeoTouren – eine Zeitreise durch die Erdgeschichte
Nicht nur in Imsbach, sondern auch an zahlreichen weiteren geologisch interessanten Objekten rund um den Donnersberg finden sich Hinweistafeln, die Zusammenhänge zwischen Geologie, Lagerstätten und Siedlungsgeschichte darstellen. Bei den geführten Geo-Touren im Donnersberger Land haben Sie die Möglichkeit, mit Begleitung eines fachkundigen Gästeführers eine spannende Zeitreise durch 300 Millionen Jahre Erdgeschichte zu unternehmen. Wie ist aus einem ehemaligen Vulkan der heutige Donnersberg entstanden, welche Spuren hat der Quecksilberbergbau in der Nordpfalz hinterlassen und wie sehen Zeugnisse eines verschwundenen Meeres aus? Spannende Fragen, die Ihnen unsere Gästeführer bei einer Geo-Tour sehr gerne beantworten. Ein tolles Erlebnis – nicht nur für eingefleischte Geologiefans.

Keltendorf am Donnersberg – auf Tuchfühlung mit der Geschichte
Kein Museum im klassischen Sinne – im Keltendorf Steinbach können sich Besucher mit allen Sinnen auf die Spuren des Volkes begeben, das vor über 2000 Jahren am Donnersberg gelebt hat. Die in traditioneller Bauweise errichtete Hofsiedlung gibt den Besuchern einen guten Eindruck der Handwerkstechniken, die die Kelten zum Hausbau einsetzten. Neben fachkundigen Führungen gibt es zahlreiche Angebote zum mitmachen, bei denen nicht nur Kinder ihre Kreativität und Geschicklichkeit erproben können.

Burgruine Falkenstein - Mondscheintouren und Mittelalter-Spectaculum
Durch das wildromantische Falkensteiner Tal und entlang der steilsten innerörtlichen Hauptstraße mit bis zu 25% Steigung wird selbst die Anfahrt nach Falkenstein zu einem rekordverdächtigen Erlebnis. Noch heute thront die Burgruine, einst Stammsitz der Falkensteiner Grafen, über der an den südwestlichen Ausläufern des Donnersberges gelegenen Gemeinde. Neben einem herrlichen Weitblick bietet die Burgruine mit der angeschlossenen Freilichtbühne den passenden Schauplatz für Burgführungen im Mondschein, literarische Wanderungen, Geotouren, Konzerte und Mittelaltermärkte.

Gartenbahn Börrstadt – Bahnfahrt im Maßstab 1:5!
Als bundesweit einzige Modellbahn im Maßstab 1:5, bei der die Personenbeförderung gestattet ist, begeistert die Gartenbahn Börrstadt nicht nur Kinder und eingefleischte Bahnliebhaber. Die von Karl-Heinz Jung gefertigten Lokomotiven wurden nach originalgetreuen Vorlagen erbaut. Das Gelände rund um die Gemeindehalle bietet mit Bahnhof, Stellwerk, Tunnel, Brücke und Bahnübergang die perfekte Kulisse für eine vergnügliche Rundfahrt mit der Gartenbahn.
Kultur satt - Museen

Museum Winnweiler – Jüdisches Museum der Nordpfalz, Winnweiler
Lernen Sie die bewegte und bewegende Jüdische Geschichte der Nordpfalz kennen. Themenschwerpunkte sind das nordpfälzische Dorf- und Kleinstadt-Judentum, dessen geschichtliche Entwicklung von der Römerzeit bis zur Deportation im 2. Weltkrieg sowie Aspekte jüdischen Glaubens und jüdischen Lebens.
Ein weiterer Schwerpunkt des Museums ist der Geschichte Winnweilers und seines Umlandes, beginnend mit der Vor- und Frühgeschichte, gewidmet.
Im Herbst 2012 wurde das Museum Winnweiler um die Gienanth-Abteilung erweitert. Dort ist die Geschichte und Bedeutung der Industriellenfamilie von Gienanth ebenso anschaulich wie die Geschichte ihrer zahlreichen eisenerzeugenden und eisenverarbeitenden Werke in der Pfalz dargestellt. Im Focus stehen dabei die beiden ehemals in Winnweiler-Hochstein beheimateten Gießereien, die Kupfer- und die Eisenschmelz.

Museum für Fotografie und Fotografenhandwerk, Winnweiler
Das Museum für Fotografie und Fotografenhandwerk nutzt die ehemaligen Geschäftsräume des um 1890 gegründeten und von 1900 bis 1997 in diesem Anwesen betriebenen Fotohauses Boertzel.
Atelier und Dunkelkammer sind voll funktionsfähig ausgestattet und werden zu Vorführungen und Kursen genutzt. Über die Grundausstattung hinaus wird eine Kamera- und Fotozubehörsammlung gezeigt, die einen hervorragenden Überblick über die Entwicklungen im Fotografenhandwerk der letzten 100 Jahre vermittelt. Die zum Museum gehörende "Galerie im Turm" zeigt wechselnde Fotoausstellungen, die beim Museumsbesuch besichtigt werden können.

Museumsschmiede Langmeil, Winnweiler
Längst vergessene Einblicke in die Arbeitsbereiche einer ländlichen Dorfschmiede wie sie bis in die fünfziger und sechziger Jahre in dieser Region noch anzutreffen war, gewährt die Museumsschmiede Langmeil. Die Einrichtung stammt größtenteils aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Eine gemauerte Esse mit einem eingelassenen Wasserschiff befindet sich im Zentrum der Museumsschmiede.

Pfälzisches Bergbaumuseum, Imsbach
Mehr als 2.000 Jahre alte Bergbaugeschichte spiegelt die Bergbauerlebniswelt in Imsbach wieder. Im ehemaligen Schulhaus präsentiert das Pfälzische Bergbaumuseum alles über Erze, Gesteine und die fossilen Brennstoffe der Region. Die Vorkommen, Gewinnung und Verarbeitung von Eisen, Mangan, Kupfer, Kobalt, Gold, Silber und Quecksilber werden ebenso erläutert wie die Nutzung der heute noch aktuellen Steine- und Erden-Rohstoffe. Neu ist die Mineralienschau "Terra Crystallum".
Interessante Sonderausstellungen und Fachvorträge runden das Angebot ab.
In den Besucherbergwerken Weiße Grube und Grube Maria kann man den historischen Bergbau hautnah erleben.

Dorfmuseum "Leo's Tenne", Schweisweiler
In dem seit 1989 eingerichteten Dorfmuseum erhalten Sie Einblicke in alte Handwerksberufe wie Steinmetz, Ziegler, Wagner, Hammerschmied und Handformer.
In der "Gut Stubb" des dazugehörigen Bauernhauses (mit sehenswertem Bauerngarten) gibt eine umfangreiche Fotosammlung Aufschluss über die Dorfgeschichte Schweisweilers.
In Schweisweiler befinden sich zudem eine sehenswerte Rokokokirche aus dem Jahr 1750 und ein Naturlehrpfad.
Natur pur

Oberes Pfrimmtal
Das landschaftlich herrliche Pfrimmtal liegt mitten im Naturpark Pfälzerwald. Erholsame Stille, schattige Wälder, frische Luft und klares Wasser laden zum "Auftanken" ein. Idyllische Wanderwege führen durch das Landschaftsschutzgebiet "Sippersfelder Weiher", vom Pfrimmerhof bis hin zur Pfrimmquelle. Vorbei am Steiger-, Krebs-, Retzberg- oder Mühlenweiher sind vor allem die wunderschönen Ausblicke auf den Donnersberg und die Ebene Richtung Kirchheimbolanden ein Genuss. Der Retzbergweiher punktet vor allem im Juni, wenn er mit blühenden Seerosen übersät ist - bietet aber auch bei der alljährlich im Dezember stattfindenden "Waldweihnacht" die perfekte Kulisse.
Wanderhütten und Gaststätten am Retzbergweiher, am Pfrimmerhof sowie in den Gemeinden Sippersfeld und Breunigweiler laden ganzjährig zur Einkehr ein. Im Oberen Pfrimmtal sind sieben Wanderwege markiert, diese variieren in Länge und Höhenunterschied. An das örtliche Wanderwegenetz sind neben Sippersfeld und Breunigweiler auch die Gemeinden Börrstadt und Gonbach eingebunden. In Gonbach lädt eine wunderschön angelegte Kneipp-Anlage zur einer erfischenden Rast und zur Stärkung des Immunsystems ein.
Mehr zu den Pfrimmtal-Wanderwegen...

Alsenztal
Das wildromantische Alsenztal ist geprägt durch den Wechsel zwischen Wäldern, Wiesen, Weinbergen und malerischen Ortschaften und verbindet den Pfälzerwald mit dem Naheland. Die offenen Berghänge bieten herrliche Ausblicke beispielsweise zum Donnersberg – dem mit 687 Metern höchsten Berg der Pfalz. Die geografische Lage und die fruchtbaren Böden begünstigen im unteren Alsenztal den Weinbau.
Einmalig in der Region ist die lokale Bierbraugeschichte: In Winnweiler braut die einzige Privatbrauerei der Pfalz den beliebten Gerstensaft.
Der Alsenztal-Wanderweg beginnt an der Alsenzquelle in Alsenborn und führt bis nach Bad Münster am Stein-Ebernburg, wo die Alsenz in die Nahe mündet. Die gesamte Wegestrecke ist 57 km lang und kann in vier Tagesetappen erwandert werden. Mehr
Nicht nur zu Fuß lässt sich das Alsenztal erkunden – Fahrradfahrer kommen auf dem durchweg markierten Radweg Alsenztal auf ihre Kosten.
Gute Gründe zur Rast bieten dem Radler und dem Wanderer nicht nur die Privatbrauerei in Winnweiler und zahlreiche Gastronomiebetriebe sondern auch verschiedene Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke.
